Allgemeines

Jeder Beschäftigte, der bei einem Mitglied (Arbeitgeber) der ZMV tätig ist, kann eine freiwillige Vereinbarung zum Aufbau einer betrieblichen Altersversorgung - die PlusPunktRente - abschließen.

Die PlusPunktRente ist an das Punktemodell der Pflichtversicherung angelehnt. Je nach Beitrag und Alter erhalten Versicherte individuelle Versorgungspunkte. Jahr für Jahr wächst so das Punktekonto.

Entsprechend dem persönlichen Vorsorgebedarf entscheiden die Versicherten selbst, ob neben der Altersrente auch das Risiko der Erwerbsminderung und der Versorgung von Hinterbliebenen mit versichert werden soll.

Die Kombination aus garantierter Rente, solider Verzinsung, geringen Verwaltungskosten, Provisionsfreiheit und steuerlichen Fördermöglichkeiten im Rahmen der "Riester“-Rente bzw. der Entgeltumwandlung schafft so eine gute Basis für einen sicheren Ruhestand.

Grundlage des Vertragsabschlusses über eine PlusPunktRente bilden die Allgemeinen Versicherungsbedingungen.

Die PlusPunktRente bietet nicht nur eine sichere und lebenslange zusätzliche Altersrente, sondern auch eine Rente im Falle der Erwerbsminderung und eine Versorgung der Hinterbliebenen (Witwe/Witwer/eingetragene Lebenspartner/Waisen).

Die Absicherung bei Erwerbsminderung und die Hinterbliebenenabsicherung kann ein- oder ausgeschlossen werden. Wenn diese zusätzlichen Risiken ausgeschlossen werden, erhöhen sich die Versorgungspunkte und damit die Altersrente.

Bereits mit der ersten Beitragszahlung entsteht eine unverfallbare Anwartschaft, die PlusPunktRente setzt also nicht die Erfüllung einer Wartezeit voraus.

Detaillierte Informationen finden Sie insbesondere in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen bzw. auf dem Hinweisblatt "Hinweise zur PlusPunktRente - allgemein" – oder Sie wenden sich an unsere Mitarbeiter des Servicetelefons unter 039753 55-200 oder info@zmv-strasburg.de!

Die PlusPunktRente beginnt frühestens mit dem Ersten des Monats, in dem der Antrag eingegangen ist. Der Versicherungsschutz tritt mit Eingang der ersten Zahlung ein.

Die Versicherung endet mit Eintritt der Rente oder der Beendigung des Arbeitsverhältnisses beim Mitglied der ZMV.

Bei Ausscheiden vor Eintritt des Rentenfalls aus dem öffentlichen Dienst bestehen folgende Möglichkeiten:

  • Fortführung der Versicherung,
  • Beitragsfreistellung.

Die Auszahlung erfolgt spätestens mit Erreichen des 67. Lebensjahres auf Antrag des Versicherten.

Bei Vertragsabschluss können neben der Altersrente auch Leistungen an Hinterbliebene (Witwen-/Witwer-/Waisenrente/eingetragene Lebenspartner) und/oder Leistungen bei Erwerbsminderung (Erwerbsminderungsrente) mitversichert werden. Diese Risiken können auch zu einem späteren Zeitpunkt mit eingeschlossen werden. Eingeschlossene Leistungen können im Versicherungsverlauf auch wieder ausgeschlossen werden.

An den jeweiligen Risikoausschluss bzw. –einschluss ist die Erhöhung bzw. Verminderung der Versorgungspunkte und damit die spätere Altersrente gekoppelt.

Bereits mit der ersten Beitragszahlung entsteht eine unverfallbare Anwartschaft auf eine Leistung bei Eintritt eines Versicherungsfalles. Eine Wartezeit ist nicht zu erfüllen.

Eine Gesundheitsprüfung bei Vertragsabschluss erfolgt nicht.

Es gibt keine Altersbegrenzung bei Vertragsabschluss.

Verzichtet ein Versicherter bei Vertragsabschluss auf das Kündigungsrecht, ist die Anwartschaft aus der PlusPunktRente „Hartz-IV“-sicher.

„Riester“-Verträge sind nach § 12 Absatz 2 Nr. 2 SGB II grundsätzlich „Hartz-IV“-sicher, so dass bei diesen Verträgen kein ausdrücklicher Verzicht auf eine Kündigung erforderlich ist.